hand*werk

Meine Skulpturen erarbeite ich mit ganz wenigen Ausnahmen  aus einem gewachsenen Stück. Das nach seiner eigenen Geschichte, seinem Standort, seinen Witterungsbedingungen gewachsene Holz mit seinen Spannungen, seinen Rissen, seinen Biegungen, Windungen   und Verknotungen setzt dem Willen nach Formgebung klare Grenzen. Doch für denjenigen, der diese Grenzen achtet, entfaltet sich dahinter eine Welt voller Schönheit und Eigensinn.
                                                    Hans Wüllner
                         

1948 geboren bin ich mit 14 Jahren in eine Schornsteinfegerlehre gegangen und habe in diesem Beruf als Geselle mein Geld verdient. Nachdem ich  einige Jahre als LKW-, und dann als Taxifahrer gearbeitet habe, bin ich nach einem Lehrer- und anschließend einem erziehungswissenschaftlichen Studium den größten Teil meines Arbeitslebens damit beschäftigt gewesen, Lernprozesse Erwachsener zu organisieren. Dann noch ein paar jahre Sozialmanagment und nun bin ich mit den ersten Schnitzversuchen im Jahre 2ooo wieder im hand*werk gelandet - diesesmal als Ungelernter.

Ein Thema, oder besser ein Fragenkomplex, der mich in vielen meiner Arbeiten beschäftigt ist das Problem, wie Menschen zu sich selbst finden können, welche Fragen dabei eine Rolle spielen, welche Wege dahin führen und worin dies seinen Ausdruck findet. Es geht dabei um den bewußten Umgang mit uns selbst; um den Umgang mit unseren eigenen Kräften und Grenzen. Es geht dabei um Achtsamkeit und Respekt im Umgang mit uns selbst und mit der Natur.

Auch wenn ich von der ästhetischen, kreativen und gestalterischen Qualität vieler meiner Arbeiten überzeugt bin, denke ich, daß nur ein kleiner Teil den Rang von Kunstwerken beanspruchen kann. Der andere Teil ist anspruchsvolle Ästhetik, und als solche auch durchaus zufriedenstellend.


interessante Seiten guter Kollegen sind

www.art2Go.net, Künstlerwerkstatt Eckernförde
www.schmiedearbeiten.com, Charly Munnecke
www.photografie-elke-zimmermann.com